Anzahl der Seiten
Eine Startseite plus Kontakt ist etwas anderes als zwölf Unterseiten mit eigenen Inhalten. Das ist der größte Hebel.
Kosten
Eine Gemeindewebsite kostet 1.200 bis 4.000 € netto einmalig, dazu rund 30 € im Monat für Hosting und Wartung (Stand August 2026). Über fünf Jahre gerechnet liegt der Normalfall bei etwa 3.800 € netto. Entscheidend für den Vergleich ist die Gesamtsumme über fünf Jahre, nicht der Angebotspreis.
Kurz: 1.200 bis 4.000 Euro netto einmalig, dazu rund 30 Euro im Monat. Warum das so weit auseinandergeht und welche Posten in Angeboten gern fehlen, steht hier.
Die Posten
Diese sechs Posten machen den Unterschied zwischen 1.200 und 4.000 Euro aus.
Eine Startseite plus Kontakt ist etwas anderes als zwölf Unterseiten mit eigenen Inhalten. Das ist der größte Hebel.
Wenn ihr die Texte liefert, wird es günstiger. Wenn wir schreiben, kostet es Zeit — dafür liest es sich anders.
Ein sauberes Standardlayout oder mehrere Entwürfe mit eigener Bildsprache. Beides ist vertretbar, nur nicht zum selben Preis.
Spendenformular, Buchungssystem, Mitgliederbereich. Alles machbar, alles kostet zusätzlich — hier lohnt die Frage, ob ihr es wirklich braucht.
Eine Seite, die niemand findet, ist die teuerste Variante. SEO ist ein eigener Posten, keine kostenlose Zugabe.
Hosting, Updates, Backups, Erreichbarkeit. Der Posten, der in Angeboten am häufigsten fehlt.
So gehen wir vor
Schreibt auf, welche Seiten ihr braucht. Nicht welche ihr euch wünscht — welche jemand pflegen wird.
Fragt bei jedem Anbieter dieselben sechs Posten ab. Sonst vergleicht ihr Äpfel mit Birnen.
Angebotspreis plus 60 Monate Betrieb plus geschätzte Änderungen. Erst diese Zahl ist ehrlich.
Lasst euch den Umfang schriftlich geben. „Nach Aufwand" ist bei einem Gemeindebudget die falsche Grundlage.
Aus der Praxis
Zwei Angebote über 1.500 Euro können sich über fünf Jahre um 3.000 Euro unterscheiden — je nach Hosting, Änderungen und Wartung.
Immer die Gesamtkosten über fünf Jahre rechnen. Das Rechenblatt auf dieser Seite führt durch die Posten.
Texte schreiben, Fotos sortieren, Termine pflegen: Das sind schnell dreißig Stunden Ehrenamt, die in keinem Angebot stehen.
Diese Stunden im Vorstand benennen und verteilen, bevor das Projekt startet.
Fünf Euro Ersparnis im Monat bedeuten oft langsame Ladezeiten, fehlende Backups und keine Erreichbarkeit im Störfall.
Hosting ist der falsche Posten zum Sparen. Er ist ohnehin der kleinste.
Meist der erste Posten, der fällt — und der einzige, dessen Fehlen richtig teuer wird. Eine gehackte Seite kostet ein Vielfaches.
Wartung als festen Haushaltsposten beschließen, damit sie nicht jährlich zur Debatte steht.
Was es kostet
Wir nennen Preise auf der Website, weil ein Gemeindevorstand planen können muss, bevor er ein Gespräch führt. Nach dem Erstgespräch bekommt ihr einen Festpreis — nicht „nach Aufwand".
Über fünf Jahre gerechnet liegt eine mittlere Gemeindewebsite bei uns bei etwa 3.800 Euro netto: 2.000 einmalig plus 60 Monate Betrieb.
Alle PreispaketeAlle Preise netto · Festpreis nach dem Erstgespräch
Rechenblatt zum Mitnehmen
Einmalkosten, laufende Kosten und die Posten, die in Angeboten gern fehlen — mit Platz für eure eigenen Zahlen.
Einmalige Kosten
Die vollständige Fassung mit allen Punkten steht im PDF.
Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Nimm es mit und nutze es — auch wenn ihr die Website am Ende selbst baut. Alle zwölf Arbeitsmaterialien ansehen
In christlichen Kreisen wird über Preise oft ungern gesprochen. Das führt dazu, dass Gemeinden Angebote unterschreiben, die sie nicht überblicken, und dass Dienstleister sich unter Wert verkaufen und dann lustlos arbeiten. Beides hilft niemandem.
Deshalb stehen die Zahlen offen auf dieser Seite. Und deshalb die ehrliche Antwort auf die Frage, warum ein Christ dafür überhaupt Geld nimmt: weil sonst der Kühlschrank leer bleibt.
„Du sollst dem Arbeiter seinen Lohn nicht vorenthalten; er ist darauf angewiesen."
Häufige Fragen
Es gibt keinen pauschalen Gemeinderabatt — sonst müsste ich ihn bei allen anderen aufschlagen. Bei kleinen Gemeinden und Missionsprojekten mit knappem Budget lässt sich aber fast immer etwas machen: kleinerer Umfang, Ratenzahlung, oder ihr übernehmt Teile selbst.
Textänderungen macht ihr selbst — dafür ist die Einschulung da. Größere Umbauten rechnen wir nach Aufwand, aber immer mit vorherigem Kostenrahmen. In den Paketen sind zwei bis drei Änderungspakete bereits enthalten.
Ja. Dann entfallen die 15 € im Monat, und ihr braucht jemanden, der sich um Updates, Backups und Sicherheit kümmert. Bei einer Gemeinde mit IT-affinen Ehrenamtlichen ist das sinnvoll, sonst selten.
Ihr bekommt Domain, Datenbank und Dateien ausgehändigt und könnt zu jedem anderen Anbieter wechseln. Es gibt keine Mindestlaufzeit, die euch bindet.
Die technischen Grundlagen ja — saubere Seitentitel, Struktur, Ladezeit, Sitemap. Gezielte Sichtbarkeitsarbeit mit Keyword-Recherche und Landingpages ist ein eigenes Paket ab 400 €, siehe Christliche SEO Agentur.
Ausführliche Artikel aus dem Ratgeber — kostenlos, ohne Anmeldung.
Gemeinde & Kirche · 8 Min.
Eine gute Kirchenwebsite kostet je nach Anforderungen zwischen 1.000 und 10.000 Euro. Diese Investition fördert Gemeinschaft und erleichtert den Zugang zu …
Text & Conversion · 7 Min.
Erfahre, wie du Preise ehrlich, fair und nutzerfreundlich auf deiner Website kommunizierst und somit das Vertrauen deiner Kunden gewinnst.
Website-Grundlagen · 9 Min.
Domain, Hosting, CMS und Builder sind essentielle Komponenten einer Website. Hier sind die Unterschiede: – **Domain**: Dies ist der Webadressname, den …
Auch passend
Verantwortlich für diese Seite
Bernd Broschek BEd
Geschäftsführer der Ipsom GmbH, tätig aus 9560 Feldkirchen in Kärnten, seit acht Jahren christlicher Webdesigner, 28 umgesetzte Projekte. Absolvent einer Bibelschule, leitet ein Hilfswerk in Uganda. Zum Werdegang
Zuletzt fachlich geprüft am · Preise Stand August 2026
Nächster Schritt
Sagt mir, was ihr braucht — ich nenne euch nach dem Gespräch einen Festpreis. Ohne Verhandlungsspielchen, ohne Nachforderungen.