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DSGVO

DSGVO für Gemeindewebsites Professionell, mit Jesus im Blick.

Eine Gemeindewebsite braucht kein Cookie-Banner, wenn sie keine externen Dienste einbindet. Christlicher Webdesigner baut standardmäßig ohne Fremdaufrufe — Schriften, Bilder und Skripte liegen auf dem eigenen Server. Eine Bestandsaufnahme bestehender Seiten kostet 150 €, der Umbau ab 400 € netto (Stand August 2026).

Die wichtigsten Zahlen

Cookie-Banner
nicht nötig
wenn keine Fremddienste laden
Bestandsaufnahme
150 €
netto, mit Prüfbericht
Umbau
ab 400 €
netto, Stand August 2026

Die gute Nachricht zuerst: Eine Gemeindewebsite lässt sich so bauen, dass sie kein Cookie-Banner braucht. Eine Bestandsaufnahme bestehender Seiten kostet 150 € netto, der Umbau ab 400 € (Stand August 2026). Man muss dafür nur auf ein paar Bequemlichkeiten verzichten.

Die häufigsten Stolpersteine

An welchen sechs Punkten hakt es meistens?

Google Fonts vom Google-Server

Der Klassiker. Bei jedem Seitenaufruf geht die IP-Adresse des Besuchers an Google. Lösung: Schriften selbst hosten. Aufwand: eine Stunde.

Eingebettete Karten

Google Maps lädt sofort Daten. Lösung: eine Zwei-Klick-Lösung oder ein statisches Bild mit Link zur Route.

Statistik und Analytics

Google Analytics braucht eine Einwilligung — und damit ein Banner. Für die meisten Gemeinden ist die Frage: Wertet das überhaupt jemand aus?

Fotos von Gemeindegliedern

Der schwierigste Punkt, besonders bei Kindern. Braucht eine schriftliche Regelung, nicht nur guten Willen.

Kontaktformular

Muss beschreiben, was mit den Daten passiert, und braucht eine Einwilligung. Dazu Schutz vor Missbrauch — ohne reCAPTCHA, das selbst ein Problem ist.

Die Erklärung selbst

Eine generierte Erklärung, die Dienste beschreibt, die ihr gar nicht nutzt, ist schlechter als keine. Sie muss zur tatsächlichen Technik passen.

So gehen wir vor

Wie wird eine Gemeindewebsite datensparsam gebaut?

  1. 01

    Bestand prüfen

    Wir messen, welche Fremdserver eure Seite beim Aufruf kontaktiert. Das Ergebnis überrascht fast immer.

  2. 02

    Ersetzen

    Schriften lokal, Karten als Bild mit Link, Videos mit Zustimmung vor dem Laden. Meist bleibt danach kein einziger Fremdaufruf übrig.

  3. 03

    Erklärung anpassen

    Die Datenschutzerklärung beschreibt danach, was wirklich passiert — kurz und verständlich statt sechzig Seiten Baustein.

  4. 04

    Fotos regeln

    Eine einfache Einwilligung für Gemeindeglieder und eine Regelung für Veranstaltungen. Die Merkkarte dazu gibt es hier kostenlos.

Aus der Praxis

Welche Fehler passieren beim Datenschutz?

  1. 1

    Google Fonts vom Google-Server

    Bei jedem Seitenaufruf geht die IP-Adresse des Besuchers an Google — ohne Zustimmung. Es gab dazu bereits Abmahnwellen.

    Schriften herunterladen und selbst ausliefern. Eine Stunde Arbeit, danach ist das Thema erledigt.

  2. 2

    Eine generierte Erklärung ungelesen übernehmen

    Sie beschreibt Dienste, die ihr gar nicht nutzt. Falsche Angaben sind ein eigenes Problem, kein kleineres.

    Die Erklärung muss beschreiben, was tatsächlich passiert. Kürzer und richtig schlägt lang und falsch.

  3. 3

    Ein Cookie-Banner, das nichts bewirkt

    Wenn die Dienste ohnehin schon vor dem Klick geladen werden, ist das Banner reine Dekoration — und rechtlich wertlos.

    Entweder auf die Dienste verzichten, oder sie tatsächlich erst nach Zustimmung laden.

  4. 4

    Fotos ohne geklärte Einwilligung

    Besonders bei Kindern. Ein mündliches „passt schon" hilft im Streitfall niemandem.

    Eine einfache schriftliche Einwilligung mit klaren Verwendungszwecken, jederzeit widerrufbar.

Was es kostet

Was kostet die DSGVO-konforme Umsetzung?

Bei einer von uns gebauten Website ist das alles enthalten — wir bauen von vornherein ohne Fremdaufrufe. Ein Cookie-Banner ist dann schlicht nicht nötig.

Bei bestehenden Seiten machen wir eine Bestandsaufnahme und sagen, was es kostet, sie datensparsam umzubauen. Häufig ist es weniger als befürchtet.

Alle Preispakete
  • Bei neuer Website ohne Fremdaufrufe gebaut inklusive
  • Bestandsaufnahme Prüfbericht mit Handlungsempfehlungen 150 €
  • Umbau bestehender Seite je nach Anzahl der Dienste ab 400 €
  • Datenschutzerklärung technische Beschreibung, juristische Prüfung bei euch nach Aufwand

Alle Preise netto · Festpreis nach dem Erstgespräch

Prüfbogen zum Mitnehmen

DSGVO-Kurzprüfung für Gemeinden

Vierzehn Fragen, die ihr in zwanzig Minuten selbst beantworten könnt — und die Hinweise, was bei „nein" zu tun ist.

Was eure Seite von außen lädt

  • Werden Schriften vom eigenen Server geladen?
  • Ist eine Karte eingebunden, die erst nach Klick lädt?
  • Laden Videos erst nach Zustimmung?
  • Verzichtet ihr auf Analyse-Werkzeuge?
  • Gibt es beim Formular ein Einwilligungsfeld?
  • Werden nur wirklich nötige Felder abgefragt?
  • Wird das Formular ohne reCAPTCHA geschützt?
  • Ist geregelt, wie lange Anfragen aufbewahrt werden?

Die vollständige Fassung mit allen Punkten steht im PDF.

Prüfbogen „DSGVO-Kurzprüfung für Gemeinden" als PDF PDF · 2 Seiten · 45 KB · Stand August 2026

Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Nimm es mit und nutze es — auch wenn ihr die Website am Ende selbst baut. Alle zwölf Arbeitsmaterialien ansehen

Sorgfalt mit den Daten anderer

Datenschutz wird oft als Bürokratie erlebt, die von der eigentlichen Arbeit abhält. Der Kern der Sache ist aber einfach: Es geht um Angaben, die Menschen euch anvertraut haben — und was man mit Anvertrautem tut, ist keine Formalie.

Wer die Adresse eines Gemeindeglieds so behandelt wie sein eigenes Geld, macht in der Praxis fast alles richtig.

Häufige Fragen

Was ist beim Datenschutz noch offen?

Brauchen wir ein Cookie-Banner?

Nur, wenn eure Seite Cookies setzt, die nicht technisch notwendig sind — also Analyse, Marketing oder eingebettete Fremddienste. Verzichtet man darauf, entfällt das Banner. Diese Website hier ist das Beispiel: Sie setzt keine Cookies und hat deshalb kein Banner.

Dürfen wir Fotos vom Gemeindefest zeigen?

Bei Übersichtsaufnahmen einer Veranstaltung ist die Lage anders als bei Einzelporträts. Sicher ist: Für erkennbare Einzelpersonen und besonders für Kinder braucht ihr eine Einwilligung. Die Merkkarte auf dieser Seite fasst zusammen, was in der Praxis nötig ist.

Was ist mit unserem Newsletter?

Der braucht eine Anmeldung mit Bestätigungsmail, eine jederzeit erreichbare Abmeldung und einen Nachweis, wer wann zugestimmt hat. Beim Anbieter achtet auf einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und einen Serverstandort in der EU.

Gilt für Kirchen nicht ein eigenes Datenschutzrecht?

Für die verfassten Kirchen in Deutschland gelten teils eigene Regelwerke, etwa das KDG oder das DSG-EKD. Sie sind der DSGVO nachgebildet, unterscheiden sich aber in Details. Freikirchen und Vereine fallen in der Regel unter die DSGVO. Klärt eure Zuordnung, bevor ihr Erklärungen aufsetzt.

Reicht ein Generator für die Datenschutzerklärung?

Als Ausgangspunkt ja, als Endergebnis nein. Generatoren erzeugen Absätze zu Diensten, die ihr vielleicht gar nicht nutzt. Eine Erklärung, die Google Analytics beschreibt, obwohl ihr es nicht einsetzt, ist falsch — und Falschangaben sind ein eigenes Problem.

Zum Weiterlesen

Ausführliche Artikel aus dem Ratgeber — kostenlos, ohne Anmeldung.

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Wer für diese Seite verantwortlich ist

Bernd Broschek, christlicher Webdesigner

Verantwortlich für diese Seite

Bernd Broschek BEd

Geschäftsführer der Ipsom GmbH, tätig aus 9560 Feldkirchen in Kärnten, seit acht Jahren christlicher Webdesigner, 28 umgesetzte Projekte. Absolvent einer Bibelschule, leitet ein Hilfswerk in Uganda. Zum Werdegang

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