Alte Adressen
Jede alte Seitenadresse braucht eine Weiterleitung auf ihr neues Gegenstück. Fehlt sie, laufen Google und alle bestehenden Links ins Leere.
Relaunch
Ein Relaunch der Gemeinde-Homepage kostet bei Christlicher Webdesigner ab 2.000 € netto und dauert vier bis acht Wochen (Stand August 2026). Die alte Seite bleibt bis zum Umschalten online. Entscheidend ist, dass jede alte Adresse eine 301-Weiterleitung bekommt — sonst gehen Google-Platzierungen und bestehende Links verloren.
Ab 2.000 € netto, vier bis acht Wochen Dauer (Stand August 2026). Der häufigste Auslöser für einen Relaunch ist nicht das Aussehen — es ist der Moment, in dem niemand mehr weiß, wie man etwas ändert, weil die Person, die es konnte, nicht mehr da ist.
Nicht verlieren
Die meisten Relaunches verlieren Sichtbarkeit — nicht weil die neue Seite schlechter wäre, sondern weil diese sechs Punkte übersehen wurden.
Jede alte Seitenadresse braucht eine Weiterleitung auf ihr neues Gegenstück. Fehlt sie, laufen Google und alle bestehenden Links ins Leere.
Alte Gemeindebriefe, Predigten, Berichte — vieles davon wird noch gefunden. Was verschwindet, verschwindet auch aus der Suche.
Wenn Titel und Überschriften komplett neu geschrieben werden, ändert sich, wofür Google die Seite hält. Das ist manchmal gewollt, sollte aber bewusst geschehen.
Beim Umzug der Domain gehen E-Mail-Postfächer gern verloren. Das muss vorher geplant und getestet werden.
Impressum und Datenschutz müssen zur neuen Technik passen. Eine alte Erklärung, die Google Analytics beschreibt, ist auf einer Seite ohne Analytics schlicht falsch.
Wer die Seite bisher gepflegt hat, muss die neue auch bedienen können. Sonst steht in einem Jahr wieder alles still.
So gehen wir vor
Wir listen alle bestehenden Adressen, Inhalte und Postfächer. Erst danach wird entschieden, was mitkommt.
Die neue Seite entsteht parallel, während die alte online bleibt. Ihr könnt jederzeit hineinschauen.
Jede alte Adresse bekommt ihr Ziel. Wir prüfen das vor dem Umschalten Adresse für Adresse.
Der Wechsel dauert unter 10 Minuten. Danach beobachten wir vier Wochen lang die Search Console und korrigieren, was auffällt (Stand August 2026).
Aus der Praxis
Jeder bestehende Link von außen und jeder Google-Eintrag läuft danach ins Leere. Das ist der teuerste Relaunch-Fehler überhaupt.
Alle alten Adressen auflisten und jede einzeln auf ihr neues Ziel weiterleiten.
Neue Gestaltung, neue Struktur, neue Texte, neue Technik: Wenn danach die Besucher wegbleiben, weiß niemand warum.
Wenn möglich in Etappen. Zumindest festhalten, was sich ändert, um später zuordnen zu können.
Nach dem Umschalten fällt regelmäßig auf, dass etwas fehlt — ein Formular, ein Text, ein Bild.
Die alte Seite als Kopie aufheben, mindestens ein halbes Jahr. Kostet fast nichts.
Die neue Seite ist besser, aber niemand weiß, wie man Termine einträgt. Nach sechs Monaten ist sie so veraltet wie die alte.
Zwei Termine Einschulung fest einplanen, mit mehreren Personen aus der Gemeinde.
Was es kostet
Ein Relaunch kostet ab 2.000 € netto (Stand August 2026), also ungefähr so viel wie eine neue Seite — der Aufwand liegt im Bauen, nicht im Löschen. Dazu kommen 30 € im Monat für den laufenden Betrieb.
Günstiger wird es, wenn Texte und Bilder aus der alten Seite übernommen werden können. Teurer, wenn viele alte Adressen einzeln zugeordnet werden müssen.
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Viele Gemeindeseiten hängen an einer einzigen Person. Solange sie da ist, geht alles gut. Wenn sie geht, steht plötzlich alles still — und niemand traut sich, etwas anzufassen.
Beim Relaunch lässt sich das gerade rücken: Zugänge dokumentieren, mehrere Menschen einschulen, Verantwortung teilen. Das ist unspektakuläre Arbeit, aber sie sorgt dafür, dass die Gemeinde weitermachen kann, wenn einer aufhört.
Häufige Fragen
Nicht, wenn die Weiterleitungen stimmen. Kurzfristig schwanken die Positionen fast immer für einige Wochen, danach pendelt es sich ein. Ohne Weiterleitungen dagegen verliert man tatsächlich alles — das ist der häufigste Relaunch-Fehler.
Ja, und das ist meist sinnvoll. Texte, Fotos und Berichte lassen sich übertragen. Beim Sammeln hilft das Arbeitsblatt auf dieser Seite.
Gar nicht. Die neue Seite wird parallel gebaut und erst zum Schluss umgeschaltet. Der Wechsel dauert Minuten.
Das kommt häufig vor und ist lösbar. Über die Domain-Registrierung lässt sich fast immer nachvollziehen, wer Zugriff hat. Bei Bedarf begleiten wir das.
Die Inhalte ja, die Technik nicht — Baukastenseiten lassen sich nicht exportieren. Praktisch heißt das: neu bauen, Inhalte übertragen, Adressen weiterleiten.
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Bernd Broschek BEd
Geschäftsführer der Ipsom GmbH, tätig aus 9560 Feldkirchen in Kärnten, seit acht Jahren christlicher Webdesigner, 28 umgesetzte Projekte. Absolvent einer Bibelschule, leitet ein Hilfswerk in Uganda. Zum Werdegang
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