Zum Inhalt springen

Webshop

Webshop für christliche Produkte Professionell, mit Jesus im Blick.

Ein Webshop für christliche Produkte kostet ab 3.800 € netto: 2.000 € für die Website und 1.800 € für die Shopfunktion (Stand August 2026). Er trägt sich ab etwa 100 Bestellungen im Monat. Bei zwanzig Bestellungen sind ein Bestellformular oder ein Baukasten-Shop die vernünftigere Lösung.

Die wichtigsten Zahlen

Shop ab
3.800 €
netto, Stand August 2026
Trägt sich ab
100 Bestellungen
pro Monat
Aufwand danach
1–2 Stunden
täglich, sobald er läuft

Ein Webshop ist keine Website mit Warenkorb. Er ist ein Betrieb: mit Versand, Retouren, Buchhaltung und rechtlichen Pflichten, die täglich gelten.

Was dazugehört

Woran wird beim Webshop meist nicht gedacht?

Versand und Verpackung

Zonen, Gewichte, Kosten. Bei Büchern in die Schweiz kommen Zoll und Einfuhrsteuer dazu — das überrascht regelmäßig.

Rechtliche Pflichten

Widerrufsbelehrung, AGB, Grundpreisangaben, Verpackungsregister. Bei Verstößen drohen Abmahnungen.

Zahlung und Sicherheit

Zahlungsdienstleister, Betrugsschutz, sichere Übertragung. Und die Frage, welche Zahlarten ihr wirklich anbietet.

Produktdaten

Bilder, Beschreibungen, Bestände. Der Posten, der am meisten Zeit frisst und am häufigsten unterschätzt wird.

Gefunden werden

Produktseiten müssen einzeln auffindbar sein. Ein Shop, den nur bestehende Kunden kennen, trägt sich selten.

Der Alltag danach

Bestellungen, Rückfragen, Retouren. Rechnet mit einer bis zwei Stunden am Tag, sobald es läuft.

So gehen wir vor

Wie entsteht ein Webshop?

  1. 01

    Rechnen

    Erst die Zahlen: Sortiment, erwartete Bestellungen, Marge. Wenn es sich nicht trägt, sagen wir das.

  2. 02

    Aufsetzen

    Shop, Zahlung, Versand, rechtliche Texte. Für Letztere empfehlen wir einen Rechtstext-Dienst statt selbst geschriebener AGB.

  3. 03

    Produkte einpflegen

    Die ersten zwanzig gemeinsam, den Rest macht ihr — dabei lernt ihr das System kennen.

  4. 04

    Testkauf

    Wir bestellen selbst, inklusive Retoure. Erst wenn das durchläuft, geht der Shop live.

Aus der Praxis

Welche Fehler passieren beim Webshop?

  1. 1

    Versandkosten erst an der Kasse

    Der häufigste Abbruchgrund überhaupt. Wer im letzten Schritt überrascht wird, kommt selten wieder.

    Versandkosten schon auf der Produktseite nennen, mindestens als Hinweis.

  2. 2

    Rechtstexte selbst geschrieben

    Widerrufsbelehrung und AGB sind Abmahnthemen. Selbstgeschriebenes ist fast immer angreifbar.

    Ein Rechtstext-Dienst mit Aktualisierung. Wenige Euro im Monat, die günstigste Versicherung.

  3. 3

    Produktbilder in schlechter Qualität

    Bei Büchern und Karten ist das Bild das Produkt. Ein schlechtes Foto verkauft nicht.

    Gleichmäßiges Licht, neutraler Hintergrund, mehrere Ansichten. Ein Nachmittag Arbeit für das ganze Sortiment.

  4. 4

    Den Aufwand danach unterschätzen

    Bestellungen, Rückfragen, Retouren, Buchhaltung: ein bis zwei Stunden am Tag, sobald es läuft.

    Vorher festlegen, wer das macht. Ein Shop ohne zuständige Person schläft nach drei Monaten ein.

Was es kostet

Was kostet ein Webshop für christliche Produkte?

Der Grundpreis setzt sich zusammen aus der mittleren Website und dem Aufpreis für die Shopfunktion. Sortimente über etwa 200 Artikel oder besondere Anforderungen kosten mehr.

Rechnet die laufenden Kosten mit: Zahlungsgebühren, eventuell ein Rechtstext-Abo und eure eigene Zeit. Letztere ist der größte Posten und taucht in keinem Angebot auf.

Alle Preispakete
  • Mittlere Website Grundlage des Shops 2.000 €
  • Shopfunktion Warenkorb, Kasse, Versand, Zahlung 1.800 €
  • Produktpflege oder ihr macht es selbst nach Aufwand
  • Betrieb plus Zahlungsgebühren ab 30 €/Monat

Alle Preise netto · Festpreis nach dem Erstgespräch

Webshop von Bibelkarten Schweiz

Aus der Praxis

Bibelkarten Schweiz

Für Bibelkarten.ch haben wir einen Webshop entwickelt, der den Verkauf inspirierender Bibelkarten ermöglicht. Der Fokus lag auf Benutzerfreundlichkeit und einer Gestaltung, die sowohl die Schönheit der Karten als auch ihre Botschaft hervorhebt.

Das Projekt läuft erfolgreich — ein guter Beleg dafür, dass sich ein eigener Shop lohnen kann, wenn Sortiment und Zielgruppe zusammenpassen.

Alle Referenzen

Arbeitsblatt zum Mitnehmen

Website-Ziele festlegen

Drei Fragen, die vor jedem Angebot beantwortet sein sollten — sonst baut ihr etwas Schönes ohne Wirkung.

Frage 1: Was soll jemand tun?

  • Nicht „sich informieren".
  • Die wichtigste Handlung
  • Die zweitwichtigste
  • Eine Person, die ihr euch vorstellen könnt.
  • Wer
  • Was sucht diese Person
  • Was hält sie ab
  • Eine Zahl, die ihr in sechs Monaten nachschauen könnt.

Die vollständige Fassung mit allen Punkten steht im PDF.

Arbeitsblatt „Website-Ziele festlegen" als PDF PDF · 1 Seite · 44 KB · Stand August 2026

Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Nimm es mit und nutze es — auch wenn ihr die Website am Ende selbst baut. Alle zwölf Arbeitsmaterialien ansehen

Häufige Fragen

Was ist zum Webshop noch offen?

Womit baut ihr Shops?

In der Regel mit WooCommerce auf WordPress. Es ist bewährt, ihr könnt es selbst bedienen und seid nicht an einen Anbieter gebunden. Bei sehr großen Sortimenten sehen wir uns Alternativen an.

Wer schreibt AGB und Widerrufsbelehrung?

Nicht wir — dafür braucht es juristische Verantwortung. Wir empfehlen einen Rechtstext-Dienst mit Aktualisierungsservice; das kostet wenige Euro im Monat und ist die günstigste Versicherung gegen Abmahnungen.

Können wir in die Schweiz und nach Deutschland liefern?

Ja, mit unterschiedlichen Versandzonen. Bei Lieferungen in die Schweiz kommen Zoll und Einfuhrsteuer dazu. Das muss im Shop klar stehen, sonst gibt es Ärger bei der Zustellung.

Was ist mit dem Buchpreis?

In Deutschland und Österreich gilt die Buchpreisbindung. Rabatte auf preisgebundene Bücher sind unzulässig. Wenn ihr Bücher verkauft, klärt das vor dem Shopstart.

Lohnt sich ein Shop für zwanzig Bestellungen im Monat?

Ehrlich: eher nicht. Bei dieser Größe ist ein Bestellformular mit Rechnung oder ein Baukasten-Shop die vernünftigere Lösung. Wir sagen euch das lieber vorher als nach der Rechnung.

Zum Weiterlesen

Ausführliche Artikel aus dem Ratgeber — kostenlos, ohne Anmeldung.

Auch passend

Wer für diese Seite verantwortlich ist

Bernd Broschek, christlicher Webdesigner

Verantwortlich für diese Seite

Bernd Broschek BEd

Geschäftsführer der Ipsom GmbH, tätig aus 9560 Feldkirchen in Kärnten, seit acht Jahren christlicher Webdesigner, 28 umgesetzte Projekte. Absolvent einer Bibelschule, leitet ein Hilfswerk in Uganda. Zum Werdegang

Zuletzt fachlich geprüft am · Preise Stand August 2026

Nächster Schritt

Erzähl mir von eurem Projekt

Ein Kennenlerngespräch kostet nichts und bringt Klarheit. Ich melde mich innerhalb von 1–3 Tagen.

  • Kostenloses Erstgespräch
  • Antwort in 1–3 Tagen
  • Festpreis statt Überraschung