Ein sprechender Titel
„Wenn Vergebung schwerfällt" statt „Predigt vom 14.09." Das Datum kommt daneben, nicht in den Titel.
Predigt-Archiv
Ein Predigt-Archiv kostet ab 400 € netto (Stand August 2026) und lässt sich in eine bestehende Website nachrüsten. Je Predigt sind rund zehn Minuten Arbeit nötig: sprechender Titel statt Datum, Bibelstelle als Text, drei bis fünf Sätze Zusammenfassung und die Hauptpunkte als Liste.
Ein Predigt-Archiv ist der einzige Teil einer Gemeindewebsite, der über Jahre hinweg neue Besucher bringt — wenn die Predigten auffindbar sind. Meistens sind sie es nicht.
Was eine Predigtseite braucht
Mehr braucht es nicht — aber diese sechs sollten vollständig sein.
„Wenn Vergebung schwerfällt" statt „Predigt vom 14.09." Das Datum kommt daneben, nicht in den Titel.
Name des Predigers. Manche Zuhörer suchen gezielt nach Personen.
Als Text ausgeschrieben. Viele Menschen suchen nach Predigten zu einer bestimmten Stelle.
Drei bis fünf Sätze, worum es geht. Das ist der Teil, den Google liest — und den Zuhörer, die entscheiden, ob sie 35 Minuten investieren.
Die Hauptpunkte als Liste. Gut für Leser, gut für die Suche, und macht aus der Aufnahme etwas Nutzbares.
Zwei bis drei Verweise. So bleibt jemand, der eine Predigt gehört hat, für die nächste da.
So gehen wir vor
Was liegt vor, in welchem Format, wie ist es benannt? Meist gibt es mehr als gedacht, verteilt über mehrere Orte.
Nach Reihe, Datum, Prediger und Thema durchsuchbar. Eine Predigt kann in mehreren Reihen stehen.
Archivseite, Einzelseiten, Abspieler, Suche. Dazu die Auszeichnung, damit Google Audio und Video als solche erkennt.
Eine Anleitung, wie eine neue Predigt in zehn Minuten eingepflegt ist. Ohne diese Routine schläft jedes Archiv ein.
Aus der Praxis
„Gottesdienst vom 14.09.2025" wird von niemandem gesucht. Die Predigt ist damit unsichtbar.
Ein Titel, der das Thema nennt. Das Datum steht daneben, nicht im Titel.
Audio und Video sind für Suchmaschinen stumm. Ohne Text ist die Seite leer — mit einem Abspielknopf darauf.
Drei bis fünf Sätze Zusammenfassung und die Hauptpunkte als Liste. Zehn Minuten Arbeit je Predigt.
Die meisten hören Predigten unterwegs — beim Autofahren, Spazieren, Bügeln. Video zwingt zum Hinsehen.
Immer auch eine Audiofassung. Wenn möglich zusätzlich als Podcast-Feed.
Wer eine Predigt gehört hat, würde eine zweite hören — findet sie aber nicht.
Am Ende jeder Predigt zwei bis drei verwandte, nach Reihe oder Thema.
Was es kostet
Das Archiv lässt sich in eine bestehende Website nachrüsten, ohne den Rest anzufassen.
Der größere Aufwand liegt nicht beim Bauen, sondern beim Nacherfassen alter Predigten. Das könnt ihr selbst tun — mit der Anleitung auf dieser Seite.
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Anleitung zum Mitnehmen
Von der Aufnahme bis zur auffindbaren Seite: Dateinamen, Titel, Beschreibungen und was Google davon versteht.
Die sechs Angaben je Predigt
Die vollständige Fassung mit allen Punkten steht im PDF.
Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Nimm es mit und nutze es — auch wenn ihr die Website am Ende selbst baut. Alle zwölf Arbeitsmaterialien ansehen
Eine Predigt ist am Sonntag um elf gehalten und meist um zwölf vergessen. Online gestellt und ordentlich beschriftet, findet sie Jahre später jemand, der genau in dieser Frage steckt — nachts um zwei, weil er nicht schlafen kann und sucht.
Das ist der eigentliche Grund, warum sich die zehn Minuten Beschriftung lohnen. Nicht die Reichweite, sondern der eine Mensch, den man nie kennenlernt.
Häufige Fragen
Audio wird häufiger genutzt — Menschen hören Predigten beim Autofahren, Bügeln und Spazierengehen. Wenn ihr ohnehin filmt, bietet beides an, aber stellt das Audio nicht hinten an.
Wenn der Aufwand vertretbar ist, ja: Sie machen die Predigt durchsuchbar und barrierefrei zugänglich. Automatische Transkripte sind heute brauchbar, sollten aber gegengelesen werden — besonders bei Namen und Bibelstellen.
Audio kann direkt auf dem eigenen Webspace liegen, das ist unproblematisch. Video besser bei einem Videodienst, weil es sonst Speicher und Bandbreite sprengt — dann aber mit Zustimmung vor dem Laden.
Über Themen und Bibelstellen im Titel, über die Zusammenfassung und über einen Podcast-Feed. Letzterer bringt die Predigten in Apple Podcasts und Spotify — das ist meist ein größerer Hebel als die Website selbst.
Zwei bis drei Wochen für Aufbau und Übergabe. Länger dauert das Nacherfassen alter Predigten — rechnen Sie mit rund zehn Minuten je Predigt. Das können Sie mit der Anleitung auf dieser Seite selbst erledigen und Kosten sparen.
Er lohnt sich fast immer. Der Feed bringt die Predigten nach Apple Podcasts und Spotify, und dort hören Menschen, die Ihre Website nie besuchen würden. Für viele Gemeinden ist der Podcast-Kanal reichweitenstärker als die Website selbst.
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Bernd Broschek BEd
Geschäftsführer der Ipsom GmbH, tätig aus 9560 Feldkirchen in Kärnten, seit acht Jahren christlicher Webdesigner, 28 umgesetzte Projekte. Absolvent einer Bibelschule, leitet ein Hilfswerk in Uganda. Zum Werdegang
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