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Spenden

Spenden auf der Website Professionell, mit Jesus im Blick.

Eine Spendenfunktion auf der Website kostet ab 400 € netto Einrichtung, die Dauerspende ab 200 € zusätzlich (Stand August 2026). Laufend fallen 0,3 bis 2,5 Prozent Gebühren des Zahlungsdienstleisters an. Von 20 € Spende bleiben je nach Zahlungsweg 18,80 bis 19,40 € beim Empfänger.

Die wichtigsten Zahlen

Einrichtung
ab 400 €
netto, Stand August 2026
Gebühren
0,3–2,5 %
gehen an den Zahlungsdienstleister
Von 20 € bleiben
18,80–19,40 €
je nach Zahlungsweg

Zwischen „Ich möchte spenden" und „Danke" liegen neun Stellen, an denen Menschen abspringen. Die Technik ist die einfachste davon.

Die Strecke

Wo springen Spender ab?

Sechs der neun Absprungstellen liegen nicht in der Technik, sondern im Text drumherum.

Unklarer Zweck

Wofür genau wird das Geld verwendet? Wer das nicht in einem Satz sagt, verliert die Hälfte.

Kein Betragsvorschlag

Drei Vorschläge mit Wirkungsangabe („25 € = Schulmaterial für ein Kind, ein Jahr") schlagen ein leeres Eingabefeld deutlich.

Zu viele Pflichtfelder

Für eine Spende braucht ihr Betrag und Zahlungsweg. Adresse nur, wenn eine Bestätigung gewünscht ist — dann als Wahl, nicht als Pflicht.

Fehlendes Vertrauen

Wer ihr seid, Vereinsregister, Gemeinnützigkeit. Direkt beim Formular, nicht drei Klicks entfernt.

Keine Bestätigung

Nach dem Absenden eine echte Dankeseite und eine E-Mail. Ohne das bleibt Unsicherheit, ob es geklappt hat.

Keine Dauerspende

Der monatliche Betrag ist für ein Werk mehr wert als die Einmalspende. Er muss aber angeboten werden.

So gehen wir vor

Wie wird die Spendenfunktion eingerichtet?

  1. 01

    Zahlungswege wählen

    Überweisung immer, dazu Karte und je nach Land PayPal oder TWINT. Nicht alles auf einmal — jeder Weg kostet Gebühren und Pflege.

  2. 02

    Anbieter anbinden

    Wir richten den Zahlungsdienstleister ein und prüfen die Verträge zur Auftragsverarbeitung.

  3. 03

    Strecke schreiben

    Formular, Betragsvorschläge, Dankeseite, Bestätigungsmail. Der Teil, der über die Wirkung entscheidet.

  4. 04

    Testen

    Wir spenden selbst — mit echtem Geld, quer über Handy und Rechner. Erst wenn das durchläuft, geht es live.

Aus der Praxis

Welche Fehler passieren in der Spendenstrecke?

  1. 1

    Zu viele Pflichtfelder

    Wer für zehn Euro seine vollständige Adresse eingeben soll, bricht ab. Jedes Feld kostet Abschlüsse.

    Betrag und Zahlungsweg genügen. Adresse nur, wenn eine Bestätigung gewünscht wird — als Wahl.

  2. 2

    Kein Betragsvorschlag

    Ein leeres Eingabefeld überfordert. Menschen wissen nicht, was angemessen ist, und geben weniger oder nichts.

    Drei Vorschläge mit Wirkungsangabe, dazu ein Feld für einen eigenen Betrag.

  3. 3

    Die Dauerspende fehlt

    Eine monatliche Spende ist über Jahre ein Vielfaches der Einmalspende wert — sie muss aber angeboten werden.

    Beide Möglichkeiten gleichwertig nebeneinander, mit der monatlichen als Vorauswahl.

  4. 4

    Keine Bestätigung

    Nach dem Absenden nichts zu hören lässt Zweifel, ob es geklappt hat. Manche spenden dann ein zweites Mal, andere gar nicht mehr.

    Eine echte Dankeseite und eine E-Mail innerhalb von Minuten.

Was es kostet

Was kostet eine Spendenfunktion?

Die Einrichtung ist ein einmaliger Posten. Laufend kommen nur die Gebühren des Zahlungsdienstleisters dazu — die gehen direkt an ihn, nicht an uns.

Bei bestehenden Websites können wir die Spendenstrecke auch einzeln nachrüsten, ohne die ganze Seite anzufassen.

Alle Preispakete
  • Spendenstrecke Formular, Anbindung, Danke-Strecke ab 400 €
  • Dauerspende zusätzlich, wenn wiederkehrend gespendet werden soll ab 200 €
  • Spendenbestätigung automatisiert, wenn rechtlich möglich nach Aufwand
  • Gebühren gehen an den Zahlungsdienstleister 0,3–2,5 %

Alle Preise netto · Festpreis nach dem Erstgespräch

Merkkarte zum Mitnehmen

Spendenstrecke prüfen

Die neun Stellen zwischen „Ich möchte spenden" und „Danke", an denen Menschen abspringen.

Neun Stellen, an denen Spender abspringen

  • Ist der Spendenknopf ohne Suchen zu finden? Er gehört ins Menü und auf die Startseite.
  • Steht in einem Satz, wofür das Geld verwendet wird?
  • Gibt es drei Betragsvorschläge mit Wirkungsangabe statt eines leeren Feldes?
  • Wird die monatliche Spende gleichwertig neben der einmaligen angeboten?
  • Sind nur Betrag und Zahlungsweg Pflicht — alles andere freiwillig?
  • Steht direkt beim Formular, wer ihr seid und wie ihr registriert seid?
  • Funktioniert die Strecke auf dem Handy in unter einer Minute?
  • Kommt nach dem Absenden eine echte Dankeseite?

Die vollständige Fassung mit allen Punkten steht im PDF.

Merkkarte „Spendenstrecke prüfen" als PDF PDF · 1 Seite · 41 KB · Stand August 2026

Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Nimm es mit und nutze es — auch wenn ihr die Website am Ende selbst baut. Alle zwölf Arbeitsmaterialien ansehen

Sorgfalt an der Stelle, wo Vertrauen sichtbar wird

Wer auf „Spenden" klickt, hat eine Entscheidung getroffen, die ihn etwas kostet. Wenn dann ein Formular hakt, eine Bestätigung ausbleibt oder der Zweck unklar bleibt, ist das nicht nur ein technischer Fehler — es beschädigt etwas, das schwer wieder aufzubauen ist.

Deshalb testen wir Spendenstrecken mit echtem Geld, bevor sie live gehen. Nicht aus Perfektionismus, sondern weil an dieser Stelle jemand Vertrauen investiert.

Häufige Fragen

Was ist zur Spendenfunktion offen?

Welcher Zahlungsdienstleister ist der richtige?

Das hängt vom Land und vom Spendenvolumen ab. Für den DACH-Raum sind Stripe und PayPal üblich, in der Schweiz zusätzlich TWINT. Wir vergleichen die Gebühren für euren Fall — bei kleinen Beträgen macht der Fixanteil den Unterschied.

Können wir automatisch Spendenbestätigungen verschicken?

Technisch ja. Rechtlich hängt es davon ab, ob ihr die dafür nötigen Daten sauber erhebt und ob euer Rechnungswesen das abbildet. Sprecht das mit eurem Steuerberater ab, bevor wir es automatisieren.

Ist ein Spendenformular datenschutzkonform?

Wenn es sauber gebaut ist, ja. Nötig sind ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Zahlungsdienstleister, eine passende Datenschutzerklärung und die Beschränkung auf wirklich nötige Felder.

Was kostet uns eine Spende von 20 Euro netto?

Je nach Weg bleiben etwa 18,80 bis 19,40 Euro. Bei Überweisung fast alles, bei Kartenzahlung am wenigsten. Deshalb lohnt es sich, die Überweisung nicht zu verstecken.

Wie lange dauert die Einrichtung der Spendenfunktion?

Ein bis zwei Wochen, sobald der Zahlungsdienstleister freigeschaltet ist. Dessen Prüfung dauert bei Vereinen erfahrungsgemäß am längsten — rechnen Sie mit zwei bis drei Wochen für die Verifizierung, besonders bei Neugründungen.

Sollen wir die Bankverbindung trotzdem angeben?

Unbedingt. Bei einer Überweisung kommt fast der volle Betrag an, bei Kartenzahlung gehen 0,3 bis 2,5 Prozent an den Zahlungsdienstleister. Ältere Spender bevorzugen die Überweisung ohnehin. Beides nebeneinander anzubieten kostet nichts und bringt beides.

Zum Weiterlesen

Ausführliche Artikel aus dem Ratgeber — kostenlos, ohne Anmeldung.

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Wer für diese Seite verantwortlich ist

Bernd Broschek, christlicher Webdesigner

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Bernd Broschek BEd

Geschäftsführer der Ipsom GmbH, tätig aus 9560 Feldkirchen in Kärnten, seit acht Jahren christlicher Webdesigner, 28 umgesetzte Projekte. Absolvent einer Bibelschule, leitet ein Hilfswerk in Uganda. Zum Werdegang

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