Warum jede Gemeinde heute eine eigene Website braucht
In der heutigen digitalen Ära stellt sich für viele Gemeinden die Frage: Ist eine eigene Website wirklich notwendig? Dieser Blogbeitrag beleuchtet die Bedeutung und Vorteile einer kommunalen Online-Präsenz und gibt praktische Tipps für die Umsetzung.
Warum ist eine eigene Gemeinde-Website unverzichtbar?
In der heutigen digitalen Ära ist eine eigene Website für eine Gemeinde nicht nur vorteilhaft, sondern unverzichtbar. Sie dient als zentrale Plattform für Kommunikation, Information und Interaktion mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Zentrale Informationsquelle
Eine gut gestaltete Gemeindehomepage bietet den Einwohnern rund um die Uhr Zugang zu wichtigen Informationen wie:
- Öffnungszeiten der Verwaltung
- Ansprechpartner für verschiedene Anliegen
- Veranstaltungskalender mit aktuellen Terminen
- Formulare und Dienstleistungen zum Download oder zur Online-Bearbeitung
Dies ermöglicht es den Bürgern, sich unabhängig von Bürozeiten zu informieren und Anliegen effizient zu klären.
Förderung der Bürgernähe
Durch eine aktuelle und benutzerfreundliche Website kann die Gemeinde ihre Bürgernähe stärken. Sie ermöglicht:
- Transparenz in Verwaltungsprozessen
- Partizipation durch Online-Umfragen oder Diskussionsforen
- Aktuelle Mitteilungen zu Projekten und Entscheidungen
Laut einer Untersuchung des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Duisburg bieten 77 % der untersuchten Städte einen Bürgerservice auf ihrer Website an, was die Bedeutung digitaler Bürgernähe unterstreicht.
Standortmarketing und Wirtschaftsförderung
Eine professionelle Website dient auch dem Standortmarketing. Sie präsentiert die Gemeinde als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort, indem sie:
- Infrastruktur und Bildungseinrichtungen hervorhebt
- Kulturelle Angebote und Freizeitmöglichkeiten darstellt
- Unternehmen und Investoren anspricht
Ein Beispiel hierfür ist die Gemeinde Aesch (BL), die ihre Homepage neu gestaltet hat, um gezielt Standortmarketing zu betreiben und die Gemeinde aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer zu präsentieren.
Effizienzsteigerung durch E-Government
Moderne Gemeindehomepages integrieren E-Government-Funktionen, die Verwaltungsprozesse vereinfachen und den Service für Bürger verbessern. Dazu gehören:
- Online-Schalter für Behördengänge
- Digitale Formulare und Anträge
- Terminvereinbarungen über die Website
Dies spart Zeit für Bürger und Verwaltung und erhöht die Effizienz.
Fazit
Eine eigene Website ist für Gemeinden heute unerlässlich. Sie verbessert die Kommunikation, fördert die Bürgernähe, unterstützt das Standortmarketing und steigert die Effizienz durch digitale Verwaltungsprozesse. Gemeinden, die in eine moderne und benutzerfreundliche Website investieren, positionieren sich zukunftsfähig und bürgerorientiert.
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Welche Online-Services sollten auf einer Gemeinde-Website angeboten werden?
Eine moderne Gemeinde-Website sollte den Bürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl von Online-Services bieten, um Verwaltungsprozesse zu vereinfachen und die Interaktion mit der Gemeinde effizienter zu gestalten. Wichtige Online-Services umfassen:
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Online-Terminvereinbarung: Bürger können Termine für Behördengänge bequem online buchen, was Wartezeiten reduziert und die Planung erleichtert.
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Interaktive Formulare: Digitale Formulare ermöglichen es, Anträge und Meldungen direkt über die Website einzureichen, wodurch der Papierverbrauch gesenkt und die Bearbeitungszeit verkürzt wird.
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Bürgerinformationssystem: Ein zentrales System, das aktuelle Nachrichten, amtliche Bekanntmachungen und Veranstaltungshinweise bereitstellt, hält die Bevölkerung stets informiert.
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Mängelmelder: Ein Tool, mit dem Bürger Schäden oder Probleme im Gemeindegebiet, wie defekte Straßenbeleuchtung oder illegale Müllablagerungen, direkt melden können.
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Veranstaltungskalender: Ein übersichtlicher Kalender informiert über bevorstehende Events, Feste und Versammlungen in der Gemeinde.
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Ratsinformationssystem: Zugang zu Sitzungsprotokollen, Tagesordnungen und Beschlüssen des Gemeinderats fördert Transparenz und Bürgerbeteiligung.
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Online-Schalter: Ein virtueller Schalter ermöglicht die Beantragung von Dokumenten wie Meldebescheinigungen oder Führungszeugnissen rund um die Uhr.
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Gewerbe- und Vereinsverzeichnis: Übersichten lokaler Unternehmen und Vereine fördern die Vernetzung und unterstützen die lokale Wirtschaft sowie das Gemeinschaftsleben.
Die Implementierung dieser Services trägt dazu bei, die Verwaltung effizienter zu gestalten und den Service für die Bürger zu verbessern. Ein Beispiel für eine umfassende Lösung bietet die Firma Contix Media, die verschiedene Module für kommunale Websites bereitstellt.
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Wie kann eine Gemeinde-Website die Bürgerbeteiligung fördern?
Eine gut gestaltete Gemeinde-Website kann die Bürgerbeteiligung erheblich fördern, indem sie als zentrale Plattform für Information, Kommunikation und Partizipation dient. Durch den Einsatz digitaler Werkzeuge können Bürger aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden und die Transparenz kommunaler Aktivitäten erhöht werden.
Digitale Werkzeuge zur Förderung der Bürgerbeteiligung
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Online-Umfragen und Petitionen: Digitale Plattformen ermöglichen es Bürgern, ihre Meinungen zu aktuellen Themen zu äußern und Petitionen zu initiieren. Ein Beispiel hierfür ist die Plattform openPetition, die Bürgern die Möglichkeit bietet, Petitionen zu starten und zu unterstützen.
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Interaktive Karten und Foren: Durch interaktive Karten können Bürger Vorschläge für städtebauliche Projekte einreichen, während Foren den Austausch und die Diskussion über kommunale Themen fördern.
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Virtuelle Rathäuser: Diese digitalen Treffpunkte ermöglichen es Bürgern, sich über geplante Projekte zu informieren und Feedback zu geben, wodurch die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen erhöht wird.
Vorteile der digitalen Bürgerbeteiligung
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Erhöhte Reichweite und Zugänglichkeit: Digitale Beteiligungsformate ermöglichen es einer breiteren Bevölkerungsschicht, unabhängig von Zeit und Ort, an kommunalen Entscheidungsprozessen teilzunehmen.
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Effizienz und Schnelligkeit: Die Nutzung digitaler Tools beschleunigt die Sammlung und Auswertung von Bürgerfeedback, was zu schnelleren und fundierteren Entscheidungen führt.
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Transparenz und Vertrauen: Durch die Bereitstellung umfassender Informationen und die Möglichkeit zur Mitgestaltung wird das Vertrauen der Bürger in die kommunale Verwaltung gestärkt.
Die Implementierung digitaler Bürgerbeteiligung erfordert eine sorgfältige Planung und die Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen, um eine inklusive und effektive Partizipation zu gewährleisten.
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Welche Rolle spielt die Gemeinde-Website im Standortmarketing?
Eine Gemeinde-Website ist ein zentrales Instrument im Standortmarketing, das maßgeblich zur Positionierung und Attraktivität einer Gemeinde beiträgt.
Digitale Visitenkarte und Informationsquelle
Die Website fungiert als digitale Visitenkarte der Gemeinde und ist oft der erste Anlaufpunkt für Interessierte. Sie bietet umfassende Informationen über die Gemeinde, ihre Dienstleistungen und Besonderheiten. Eine gut strukturierte und aktuelle Website vermittelt Professionalität und Offenheit.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Auffindbarkeit
Durch gezielte Suchmaschinenoptimierung wird die Auffindbarkeit der Gemeinde im Internet erhöht. Die Integration relevanter Keywords, die potenzielle Besucher verwenden, verbessert das Ranking in Suchmaschinen und zieht gezielt Interessierte an. Beispielsweise kann die Gemeinde Ligerz durch Inhalte zu "Weindorf Bielersee" Touristen ansprechen, die nach einem Weindorf in dieser Region suchen.
Interaktive Plattform und Bürgerbeteiligung
Moderne Gemeinde-Websites bieten interaktive Funktionen wie Online-Formulare, Veranstaltungskalender und Feedback-Möglichkeiten. Diese Tools fördern die Bürgerbeteiligung und stärken die Bindung der Einwohner an ihre Gemeinde.
Integration mit sozialen Medien
Die Verknüpfung der Website mit sozialen Medien wie Facebook, Instagram oder TikTok erweitert die Reichweite und ermöglicht eine zielgruppenspezifische Ansprache. Ein ausgewogener Mix aus Website und sozialen Medien sorgt für eine effektive Verbreitung der Botschaften.
Fazit
Eine professionell gestaltete und regelmäßig aktualisierte Gemeinde-Website ist ein unverzichtbares Werkzeug im Standortmarketing. Sie verbessert die Sichtbarkeit, fördert die Bürgerbeteiligung und unterstützt die Positionierung der Gemeinde im Wettbewerb um Einwohner, Unternehmen und Touristen.
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Wie wird Barrierefreiheit und Mobiloptimierung auf Gemeinde-Websites umgesetzt?
Die Umsetzung von Barrierefreiheit und Mobiloptimierung auf Gemeinde-Websites ist essenziell, um allen Bürgerinnen und Bürgern einen uneingeschränkten Zugang zu kommunalen Informationen und Dienstleistungen zu ermöglichen.
Barrierefreiheit bedeutet, dass Webinhalte so gestaltet sind, dass sie von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen problemlos genutzt werden können. Dies umfasst unter anderem:
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Klare Strukturierung und Navigation: Eine intuitive Benutzerführung erleichtert die Orientierung und den Zugriff auf relevante Informationen.
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Verwendung einfacher Sprache: Komplexe Sachverhalte sollten in leicht verständlicher Form präsentiert werden, um Verständnishürden abzubauen.
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Technische Anpassungen: Dazu gehören ausreichende Farbkontraste, skalierbare Schriftgrößen und die Bereitstellung von Alternativtexten für Bilder, um die Nutzung von Screenreadern zu unterstützen.
Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) bieten hierfür einen internationalen Standard, der in der Europäischen Union für öffentliche Stellen verbindlich ist. Diese Richtlinien zielen darauf ab, digitale Inhalte für alle Nutzergruppen zugänglich zu machen.
Mobiloptimierung stellt sicher, dass Gemeinde-Websites auf verschiedenen Endgeräten, insbesondere Smartphones und Tablets, benutzerfreundlich dargestellt werden. Ein responsives Design passt die Inhalte automatisch an die Bildschirmgröße des jeweiligen Geräts an und gewährleistet so eine optimale Darstellung und Bedienbarkeit. Dies ist besonders wichtig, da immer mehr Bürger mobile Geräte für den Zugriff auf Online-Informationen nutzen.
Die Kombination aus Barrierefreiheit und Mobiloptimierung erhöht nicht nur die Reichweite und Nutzbarkeit der Gemeinde-Website, sondern fördert auch die digitale Inklusion und Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger.
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Welche rechtlichen Aspekte müssen bei der Erstellung einer Gemeinde-Website beachtet werden?
Bei der Erstellung einer Gemeinde-Website sind verschiedene rechtliche Aspekte zu berücksichtigen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Barrierefreiheit
Öffentliche Stellen sind verpflichtet, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten. In Deutschland regelt die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) diese Anforderungen. Sie setzt die EU-Richtlinie 2016/2102 um und verpflichtet öffentliche Stellen, ihre Websites und mobilen Anwendungen für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen. Die BITV 2.0 verweist auf harmonisierte Normen, die im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht wurden.
Datenschutz
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) legt fest, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen. Gemeinde-Websites müssen eine transparente Datenschutzerklärung bereitstellen, die über Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung informiert. Zudem ist die Einwilligung der Nutzer erforderlich, bevor nicht notwendige Cookies gesetzt werden.
Impressumspflicht
Nach § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG) müssen Websites ein Impressum enthalten. Dieses sollte Angaben wie Name und Anschrift des Anbieters, Kontaktinformationen, Rechtsform, Vertretungsberechtigte und gegebenenfalls die zuständige Aufsichtsbehörde umfassen.
Onlinezugangsgesetz (OZG)
Das OZG verpflichtet öffentliche Stellen, Verwaltungsleistungen auch digital anzubieten. Gemeinden sollten daher sicherstellen, dass ihre Websites entsprechende Online-Dienste bereitstellen, um den Bürgern den Zugang zu Verwaltungsleistungen zu erleichtern.
Durch die Beachtung dieser rechtlichen Vorgaben gewährleisten Gemeinden, dass ihre Websites den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und den Bürgern einen sicheren und barrierefreien Zugang zu Informationen und Dienstleistungen bieten.
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Häufige Fragen zu diesem Thema
Welche Vorteile bietet eine Gemeinde-Website gegenüber traditionellen Kommunikationsmitteln?
Eine Gemeinde-Website bietet gegenüber traditionellen Kommunikationsmitteln zahlreiche Vorteile:
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Schnelle und direkte Kommunikation: Aktuelle Informationen können zeitnah veröffentlicht und von Bürgern jederzeit abgerufen werden.
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Interaktive Bürgerbeteiligung: Durch Funktionen wie Online-Formulare, Umfragen und Feedback-Optionen wird die aktive Teilnahme der Bürger gefördert.
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Kosteneffizienz: Digitale Inhalte reduzieren den Bedarf an gedruckten Materialien und senken somit die Kosten.
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Barrierefreiheit: Moderne Websites können so gestaltet werden, dass sie für Menschen mit Behinderungen zugänglich sind, indem sie beispielsweise anpassbare Schriftgrößen und Farbkontraste bieten.
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Mobilität: Dank responsivem Design sind Gemeinde-Websites auf verschiedenen Endgeräten wie Smartphones und Tablets optimal nutzbar.
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Erweiterte Serviceangebote: Online-Dienste wie Terminvereinbarungen, Formular-Downloads und digitale Antragsstellungen erleichtern den Zugang zu Verwaltungsleistungen.
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Aktualität und Flexibilität: Inhalte können schnell aktualisiert und an aktuelle Gegebenheiten angepasst werden, ohne auf Druck- und Verteilungsprozesse warten zu müssen.
Durch diese Vorteile wird die Kommunikation zwischen Gemeinde und Bürgern effizienter, transparenter und bürgerfreundlicher gestaltet.
Wie kann eine Gemeinde-Website zur Effizienzsteigerung in der Verwaltung beitragen?
Eine gut gestaltete Gemeinde-Website kann die Effizienz der Verwaltung erheblich steigern, indem sie verschiedene digitale Dienste und Informationen zentral bereitstellt. Durch die Bereitstellung von Online-Formularen und die Möglichkeit zur elektronischen Antragstellung können Bürger viele Verwaltungsangelegenheiten bequem von zu Hause aus erledigen, was den Verwaltungsaufwand reduziert und die Bearbeitungszeiten verkürzt.
Interaktive Services wie Online-Terminvereinbarungen, Bürgerbeteiligungsplattformen und Echtzeit-Chatfunktionen ermöglichen es den Bürgern, aktiv mit ihrer Gemeinde zu interagieren. Solche Dienste tragen zur Effizienz der Verwaltung bei und steigern die Zufriedenheit der Nutzer.
Ein effizientes Dokumentenmanagement und eine sichere Archivierung von Unterlagen sind für die digitale Verwaltung unerlässlich. Elektronische Systeme ermöglichen die zentrale Speicherung, Verwaltung und Nachverfolgung von Dokumenten, was die Effizienz und Sicherheit im Umgang mit Dokumenten erhöht.
Die Bereitstellung aktueller und relevanter Inhalte, wie Nachrichten, Veranstaltungen und Baustelleninformationen, hält die Bürger stets auf dem Laufenden und reduziert Anfragen an die Verwaltung. Ein dynamischer News-Bereich und ein Veranstaltungskalender sind hierfür essenziell.
Die Einhaltung von Datenschutz- und Sicherheitsstandards ist entscheidend, um das Vertrauen der Bürger zu gewinnen und die Integrität der Verwaltungsdaten zu gewährleisten. Die Website und angrenzende IT-Systeme müssen durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen vor Cyberangriffen geschützt werden.
Durch die Implementierung dieser Funktionen kann eine Gemeinde-Website die Verwaltungsprozesse optimieren, die Bürgerzufriedenheit erhöhen und die Effizienz der kommunalen Verwaltung nachhaltig verbessern.
Welche technischen Anforderungen sind für eine moderne Gemeinde-Website notwendig?
Eine moderne Gemeinde-Website sollte folgende technische Anforderungen erfüllen:
1. Responsives Design: Die Website muss auf verschiedenen Geräten wie Smartphones, Tablets und Desktops optimal dargestellt werden, um eine benutzerfreundliche Erfahrung zu gewährleisten.
2. Barrierefreiheit: Die Inhalte sollten für alle Nutzer, einschließlich Menschen mit Behinderungen, zugänglich sein. Dies umfasst klare Strukturen, alternative Texte für Bilder und kontrastreiche Farbgestaltungen.
3. Benutzerfreundliches Content-Management-System (CMS): Ein intuitives CMS ermöglicht es Gemeindemitarbeitern, Inhalte einfach zu aktualisieren und zu verwalten.
4. Interaktive Services: Funktionen wie Online-Terminvereinbarungen, Bürgerbeteiligungsplattformen und Echtzeit-Chatfunktionen fördern die Interaktion mit den Bürgern und steigern die Effizienz der Verwaltung.
5. Datenschutz und Sicherheit: Die Website muss den aktuellen Datenschutzbestimmungen entsprechen und durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen vor Cyberangriffen geschützt sein.
6. Suchmaschinenoptimierung (SEO): Eine suchmaschinenfreundliche Struktur und Inhalte verbessern die Auffindbarkeit der Website in Suchmaschinen.
7. Performance-Optimierung: Schnelle Ladezeiten und eine hohe Verfügbarkeit der Website sind entscheidend für eine positive Nutzererfahrung.
8. Mehrsprachigkeit: Die Unterstützung mehrerer Sprachen ermöglicht es, eine breitere Zielgruppe anzusprechen und den Bedürfnissen einer vielfältigen Bevölkerung gerecht zu werden.
Durch die Berücksichtigung dieser Anforderungen kann eine Gemeinde eine moderne, effiziente und bürgerfreundliche Website bereitstellen.
Wie oft sollten Inhalte auf der Gemeinde-Website aktualisiert werden?
Die Aktualisierungshäufigkeit der Inhalte auf einer Gemeinde-Website hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Art der bereitgestellten Informationen, die Bedürfnisse der Bürger und die Dynamik der Gemeindeaktivitäten. Allgemein empfiehlt es sich, die Website regelmäßig zu überprüfen und Inhalte entsprechend zu aktualisieren, um Relevanz und Benutzerfreundlichkeit sicherzustellen.
Empfohlene Aktualisierungsfrequenzen:
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Tagesaktuelle Informationen: Nachrichten, Veranstaltungshinweise oder wichtige Mitteilungen sollten täglich oder bei Bedarf aktualisiert werden, um den Bürgern stets aktuelle Informationen zu bieten.
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Regelmäßige Inhalte: Seiten mit allgemeinen Informationen, Dienstleistungen oder Kontaktangaben sollten mindestens vierteljährlich überprüft und bei Bedarf aktualisiert werden, um sicherzustellen, dass alle Angaben korrekt und aktuell sind.
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Saisonale oder projektbezogene Inhalte: Informationen zu saisonalen Veranstaltungen oder speziellen Projekten sollten entsprechend ihrer Relevanz aktualisiert werden, beispielsweise jährlich oder nach Abschluss eines Projekts.
Eine regelmäßige Aktualisierung der Website trägt nicht nur zur besseren Sichtbarkeit in Suchmaschinen bei, sondern verbessert auch die Nutzererfahrung und stärkt das Vertrauen der Bürger in die Gemeinde. Es ist daher ratsam, einen Redaktionsplan zu erstellen, der die spezifischen Bedürfnisse und Ressourcen der Gemeinde berücksichtigt.
Welche Kosten sind mit der Erstellung und Pflege einer Gemeinde-Website verbunden?
Die Erstellung und Pflege einer Gemeinde-Website umfasst verschiedene Kostenfaktoren, die je nach Umfang und Anforderungen variieren können.
Einmalige Kosten:
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Design und Entwicklung: Die Kosten für die Gestaltung und technische Umsetzung einer Website liegen typischerweise zwischen 3.000 und 5.000 Euro. Für umfangreichere Projekte mit speziellen Funktionen können die Kosten auch über 10.000 Euro steigen.
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Content-Management-System (CMS): Die Einrichtung eines CMS kann zusätzliche Kosten verursachen, insbesondere wenn spezielle Anpassungen oder Schulungen erforderlich sind.
Laufende Kosten:
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Hosting und Domain: Die jährlichen Kosten für Hosting und Domain liegen in der Regel zwischen 50 und 200 Euro, abhängig von den Anforderungen und dem gewählten Anbieter.
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Wartung und Updates: Regelmäßige Wartung, Sicherheitsupdates und Backups sind essenziell. Die monatlichen Kosten hierfür variieren je nach Umfang der Website und liegen oft zwischen 30 und 180 Euro.
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Inhaltspflege: Die Aktualisierung von Inhalten kann intern erfolgen oder an externe Dienstleister vergeben werden. Die Kosten hierfür hängen vom Umfang der Änderungen ab und können zwischen 100 und 500 Euro pro Monat liegen.
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Suchmaschinenoptimierung (SEO): Für eine bessere Auffindbarkeit in Suchmaschinen können zusätzliche Kosten für SEO-Maßnahmen anfallen, die je nach Umfang variieren.
Ein konkretes Beispiel: Die Stadt Ennigerloh hat im Dezember 2022 ihre Website neu erstellt. Die einmaligen Kosten betrugen 21.630,04 Euro brutto, während die jährlichen laufenden Kosten für Lizenzen, Hosting, Wartung und Support bei 5.012,76 Euro brutto lagen.
Es ist wichtig zu beachten, dass die tatsächlichen Kosten stark von den spezifischen Anforderungen und dem gewählten Dienstleister abhängen.
Checkliste zum Mitnehmen
Zwölf Punkte für eure Gemeindewebsite
Was auf eine Gemeindeseite gehört, in der Reihenfolge, in der Besucher danach suchen. Zum Abhaken, bevor ihr anfangt.
Vor dem ersten Angebot
- Wer pflegt die Seite in drei Jahren? (Name, nicht Rolle)
- Welche fünf Seiten braucht ihr wirklich?
- Wer liefert Texte, wer Fotos, bis wann?
- Gibt es Fotos, bei denen Einwilligungen fehlen?
- Auf wen laufen Domain und Verträge?
- Ist der laufende Betrieb im Haushalt eingeplant?
- Gottesdienstzeit und Adresse im oberen Drittel der Startseite
- Wie man ankommt: Parkplätze, Eingang, Barrierefreiheit
Die vollständige Fassung mit allen Punkten steht im PDF.
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Geschrieben von
Bernd Broschek BEd
Christlicher Webdesigner aus Kärnten, leitet eine Agentur mit vier Mitarbeitern und ein Hilfswerk in Uganda. Mehr über mich